Es gibt so Tage, der merkt man relativ schnell, dass man lieber im Bett hätte bleiben sollen. Zum Beispiel, wenn man sich beim Aufstehen schon den kleinen Zeh am Bettpfosten anhaut oder beim Kaffeetrinken erstmal alles über das Business-Outfit kippt. Beim Skifahren können die Hinweise, dass es nicht der beste Tag der Welt werden wird, etwas subtiler sein. Obwohl… der folgende Hinweis war so gar nicht subtil.

Der Schneekanone hilflos ausgeliefert

Schneekanonen sind etwas Schönes, weil sie Skifahrer nämlich retten, wenn der Naturschnee mal wieder auf sich warten lässt. Das heißt, bisher haben Skifahrer mit Schneekanonen etwas Positives verbunden.

Die armen Opfer aus dem Video werden wohl in Zukunft beim Anblick einer Schneekanone eher PTSD bekommen. Weil sie nämlich buchstäblich von einer Schneekanone angegriffen wurden. Der Vorfall ist bereits zwei Jahre her und ereignete sich im Skigebiet Damüls in Vorarlberg.

Was machen Skifahrer in so einer Situation?

Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich dieser Fall in Skigebieten oft wiederholen wird, wollen wir euch doch gerne die Wahrheit sagen. In so einem Fall macht ihr gar nichts. Aussteigen könnt ihr ja nicht. Also einfach abwarten und drauf hoffen, dass es schnell vorbei ist.

Eine Möglichkeit, die Lage vielleicht noch ein kleines bisschen besser zu machen ist, schnell die Skibrille aufzusetzen, wenn ihr das Elend auf euch zukommen seht und sich ganz eng zusammenkauern, um dem Schnee möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Ansonsten anschließend einfach beim Liftbetreiber nachfragen: Vielleicht wird ja freundlicherweise ein Glühwein zur Entschädigung spendiert. Die Herrschaften oben, haben immerhin einen ganzen Skiurlaub vom Tourismusverband und den Bergbahnen als Entschädigung geschenkt bekommen.

Lage

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