Für alle, die es wirklich (wirklich!) nicht mehr abwarten können, um sich endlich wieder auf die Ski zu stellen, muss natürlich auch eine Möglichkeit gefunden werden. Zum Glück gibt es Skigebiete, in denen das Skifahren schon im Herbst möglich ist. Da haben Skifahrer dann schon alle Annehmlichkeiten des Pulverschnees, können aber auch gleichzeitig noch die warmen Sonnenstrahlen genießen. Wir stellen unsere Top 5 der Skigebiete im Herbst vor.

Geöffnete Skigebiete im Herbst im Überblick

Zu den besten Skigebieten, die im September, Oktober und November geöffnet haben, gehören in erster Linie die Gletscher in Österreich. Denn hier sind im Herbst alpenweit die meisten Pisten und Liftanlagen in Betrieb.

Daneben gibt es auch einige Schmankerl in der Schweiz und Italien. Zermatt, Saas-Fee oder der Schnalstaler Gletscher bieten ein grandiose Bergkulisse, haben aber nur ein begrenztes Angebot im September und Oktober.

Skiurlaub im Herbst lohnt sich deshalb vor allem in Österreich.

Hintertuxer Gletscher: Das ganze Jahr Skifahren

Diesen Namen sollten sich eigentlich alle Skifahrer merken, denen es nicht reicht, nur einmal im Jahr für ein paar Tage Ski zu fahren. Denn am Hintertuxer Gletscher befindet sich Östererichs einziges Ganzjahres-Skigebiet, wo an 365 Tagen im Jahr präparierte Skipisten warten.

Gerade im Herbst ist der Hintertuxer Gletscher Anlaufstelle Nr. 1, weil Skifahrer hier regelmäßig die meisten Pistenkilometer und geöffneten Liftanlagen finden.

Stubaier Gletscher: Das größte Gletscher-Skigebiet

In Österreichs größtem Gletscher-Skigebiet startet man schon im September, also gerade einmal, wenn die Blätter langsam bunt werden, in die Skisaison und Ski-Verrückte lieben das.

Der Stubaier Gletscher garantiert Schneesicherheit bis Juni. Also müssen Skifahrer hier eigentlich nur sehr wenige Wochen überbrücken, in denen keine Abfahrten möglich sind.

Hinauf geht es in nur 12 Minuten Fahrtzeit mit der Eisgratbahn, einer modernen 3S-Umlaufbahn. Echt-Ledersitze, Panoramascheiben, gratis W-Lan gehören zur Grundausstattung.

Sölden: Ski-Weltcup-Opening im Herbst

Hier befinden sich drei Dreitausender, viel schneesicherer kann es ja schon fast nicht mehr werden. Und das gilt nicht nur für den Winter. Insgesamt warten in Sölden 140 Pistenkilometer, Snowparks und eine 15 Kilometer lange Talabfahrt, wobei diese im Herbst noch nicht geöffnet ist.

Lediglich am Rettenbach- und Tiefenbachgletscher sind die Bedingungen zum Skifahren im Oktober gut. Ein Event-Highlight im Herbst ist übrigens jedes das Ski-Weltcup-Opening in Sölden.

Pitztaler Gletscher: Höher geht’s in Tirol nicht

Der Pitztaler Gletscher ist ein weiteres Skigebiet, das Schneesicherheit garantiert, und zwar nicht nur im Winter, sondern schon im Herbst, wenn andere noch den letzten Sommertagen hinterhertrauern. Saisonstart ist üblicherweise Mitte September und dann warten bis zu 20 km Skipiste.

Die lange Anreise – unter anderem mit einer U-Bahn – lohnt auch wegen der überragenden Aussicht. Am Pitztaler Gletscher befindet sich nämlich auf 3.440 m Höhe das höchstgelegene Café in Österreich. Hier gibt es leckere Kuchen-Spezialitäten aus der hauseigenen Konditorei.

Kitzsteinhorn: Neue Skiverbindung ab Kaprun

Nur bis Anfang Oktober müssen Skifahrer warten, dann geht auch am Kitzsteinhorn im Salzburger Land glücklicherweise die Skisaison los. In dem Gletscherskigebiet, das bis auf 3.029 Meter hinaufreicht, sorgen bis zu 40 Kilometer Skipiste für Skispaß. An der Aussichtsplattform „Top of Salzburg“ habt ihr zudem eine herrliche Aussicht über den Nationalpark Hohe Tauern.

Neu in der Saison 2019/2020 ist die hochmoderne 3S-Umlaufbahn vom Maiskogel nach Langwied am Kitzsteinhorn. So können Skifahrer bereits in Kaprun in das Skigebiet einsteigen.

Wie sind die Schneeverhältnisse im Herbst?

Da es tagsüber im Herbst noch sehr warm werden kann, müssen sich Skifahrer schon in größere Höhenlagen begeben, wenn sie gute Schneeverhältnisse haben möchten.

An einem Gletscher erhöht sich die Chance auf gute Skibedingungen natürlich besonders. Sicher ist es dann auch sinnvoll, sich Skipisten auszusehen, die nicht den ganzen Tag in der Sonne liegen.

In der Regel sind die Pisten morgens noch hart, zum Nachmittag wird der Schnee weicher. Zu beachten ist, dass aufgrund der dünnen Schneelage noch nicht alle Anlagen in Betrieb sind. Am besten ihr erkundigt euch direkt bei den Bergbahnen.

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